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Sommernacht zum Landkreisjubiläum
Der Landkreis feiert 50. Geburtstag

Am 8. Juli haben Landrat Armin Kroder und das Landratsamt Nürnberger Land zu einem Festabend in der Dauphin Speed Event Halle in Hersbruck eingeladen.

Gemeinsam mit Bürger*innen aus der Region feierten Gäste aus Politik und Wirtschaft das Jubiläum.

Inhalt

    Ein Blick in die Dauphin Speed Event Halle in Hersbruck. Die Halle ist mit gedeckten Tischen gefüllt, an denen zahlreiche Gäste sitzen.


    Durch die Gebietsreform am 1. Juli 1972 entstand aus den Altlandkreisen Altdorf, Hersbruck und Lauf an der Pegnitz der neue Landkreis Nürnberger Land. Zum 50-jährigen Landkreisjubiläum lud Landrat Armin Kroder in die Dauphin Speed Event Halle nach Hersbruck ein. Dort feierten die Gäste im stielvollen Ambiente neben einer der größten privaten Oldtimer-Sammlungen in Europa. Geladen waren diverse Vertreter*innen aus dem Landkreis.

    Die Moderatoren Amrei Noä und Max Dettenthaler stehen mit Landrat Kroder auf der Bühne. Max Dettenthaler hält dem Landrat ein Mikrofon vor den Mund. Über der Bühne befindet sich ein großer Monitor auf dem die drei nochmal in groß zu sehen sind.


    Die Moderatoren Amrei Noä und Max Dettenthaler führten locker und unterhaltsam durch den Abend und die Band Happyday Music sorgte für die gelungene musikalische Untermalung. Zu Beginn begrüßte Landrat Armin Kroder die Gäste und stellte die Geschichte des Landkreises heraus. Am Beispiel eines im Landkreis gefundenen Neandertaler-Backenzahns sei bewiesen, dass die Wiege der Menschheit in Bayern im Nürnberger Land steht, so Kroder. Im Anschluss ging Festredner Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, auf die jüngere Geschichte ein. Er stellte die positiven Entwicklungen in Bezug auf die steigende Bevölkerungszahl und die niedrige Arbeitslosenquote heraus und verwies auf die hohe Lebensqualität im Nürnberger Land

    Der Landrat des Partnerlandkreises Erzgebirgskreis, Frank Vogel, steht auf der Bühne an einem Podium und hält gestikulierend eine Rede.


    Ein weiteres Grußwort kam vom Landrat des Partnerlandkreises Erzgebirgskreis Frank Vogel. Er und sein designierter Nachfolger Rico Anton überbrachte dem Landkreis ein Gastgeschenk. Das Nürnberger Land kann sich nun über zwei für den Erzgebirgskreis typische Figuren „Engel und Bergmann“ freuen. Landrat Vogel ging in seiner Ansprache vor allem auf das gute Miteinander der beiden Partnerlandkreise ein. Man unterstütze sich gegenseitig, dies wurde vor allem beim Hochwasser 2002 deutlich. Damals ließen die helfenden Hände aus dem Nürnberger Land nicht lange auf sich warten.

    Die Moderatoren Amrei Noä und Max Dettenthaler stehen auf der Bühne. Auf dem großen Monitor hinter ihnen ist die Bogenschützin Charline Schwarz zu sehen, die in einem Video die Gäste grüßt.


    Beim letzten Programmpunkt des Abends ging es um die neu ernannten Landkreisbotschafter*innen. Dieses Konzept, das ebenfalls aus dem Vorbild des Partnerlandkreises entsprungen ist, ist darauf ausgelegt mit heimischen Persönlichkeiten für das Nürnberger Land zu werben. Beim Festabend wurden die ersten drei ernannt. Bogenschützin Charline Schwarz, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio mit dem Team die Bronze-Medaille gewonnen hat, konnte aufgrund eines Wettkampfes nicht persönlich anwesend sein und überbrachte ihre Grußbotschaft per Video. Dr. Hannes Zapf, Geschäftsführer der Zapf Werke in Behringersdorf wurde ebenfalls zum Landkreisbotschafter ernannt. Durch seine Tätigkeit im ältesten Kalksandsteinwerk der Welt hat er viele Kontakte und kann den Landkreis im Wirtschaftssektor sehr gut vertreten. Auch unter den ersten drei Landkreisbotschaftern ist Prof. Dr. Daniel Hess. Der Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg lebt in Hersburck. Alle drei erhielten ihre Ernennungsurkunde und tragen nun für vier Jahre die Vorzüge des Nürnberger Land nach außen.