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Familienstützpunkt: Nun auch für Hersbruck

NÜRNBERGER LAND (lra) – Nachdem die Familienstützpunkte in Lauf, Vorra und Altdorf den Menschen bereits zur Verfügung stehen, stand nun die vierte Eröffnungsfeier an. Der Familienstützpunkt Hersbruck ist damit offiziell gestartet.

Auch Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg war vor Ort und freut sich über den Familienstützpunkt. Foto: Lra

Die Feier zur Eröffnung des Familienstützpunktes fand im Sebastian Fackelmann Haus in Hersbruck statt. Feste Räumlichkeiten hat die Einrichtung aktuell aber noch nicht, die Verantwortlichen sind noch auf der Suche. Dennoch fanden sich Repräsentant*innen des Trägers, der Kommunen, der Kreispolitik, der kirchlichen Träger sowie die Vertreter*innen des Landratsamtes, allen voran Landrat Armin Kroder, ein, um den offiziellen Start zu feiern.

Nach der Begrüßung stellte die Leiterin Laura Schmidt den Familienstützpunkt vor. Es lägen noch zahlreiche Aufgaben vor dem Team, erläuterte Schmidt. Neben der Suche nach festen Räumlichkeiten, ginge es darum, Netzwerkpartner vor Ort kennenzulernen und die Familien aus den Gemeinden zu erreichen. Dr. Michael Groß, Geschäftsführer der Caritas Nürnberger Land, schaut zuversichtlich auf die kommenden Herausforderungen. Man habe engagierte und motivierte Menschen für den Familienstützpunkt gewinnen können, so Groß. Er freue sich, übergreifende Bindungen im Bereich der Jugendhilfe im Landkreis Nürnberger Land und eine gute Kultur des Miteinanders zu pflegen.

Landrat Kroder maß in seiner kurzen Rede den wohnortnahen und niedrigschwelligen Angeboten für Familien im Landkreis eine große Bedeutung bei. „Sehr viele unserer 175.000 Einwohner kommen gut zurecht. Aber wenn es doch mal schwierig ist, wollen wir hinschauen und da sein. Das ist die Grundhaltung unseres Landkreises, zu der wir mit den Familienstützpunkten auch stehen. So schaffen wir für die Menschen im Nürnberger Land etwas Hilfreiches und Konkretes.“

Die Teilnahme am Förderprogramm „Familienbildung und Familienstützpunkte“ und somit auch die Einrichtung dezentraler Familienstützpunkte wurde gemeinsam mit der Politik und den Bürgermeister*innen im Kreisgebiet beschlossen. Familienstützpunkte werden durch den Freistaat Bayern und den Landkreis gefördert. „Hier sehen wir, wie aus vielen kleinen Dingen etwas Großes werden kann. Zusammen mit anderen Projekten des Landkreises wie NachhilFEE, SorgenhilFEE oder Bildungsregion entsteht hier ein wirksames Miteinander, das für alle Lebenslagen eine Anlaufstelle bietet. Die Kooperation dieser Projekte ermöglicht uns, Familien präventiv bei allen Fragen und Problemen zu erreichen und zu unterstützen.“, so Landrat Kroder.

Die vier Familienstützpunkte sollen Eltern dabei unterstützen ihren Alltag besser zu meistern. Sie sind Kontakt- und Anlaufstellen, in denen Familien sich bei auftretenden Problemen und Fragen miteinander austauschen können, aber auch fachliche Unterstützung finden. Sie sollen helfen, individuell passgenaue Angebote zu finden, aber auch selbst Angebote für Familienbildung bereitstellen. Weitere Informationen zu den Familienstützpunkten gibt es auf Koordinierungsstelle Familienbildung und Familienstützpunkte - Landkreis Nürnberger Land (nuernberger-land.de).

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