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Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter e.V. stellt ihre Arbeit vor

NÜRNBERGER LAND (lra) – Landrat Armin Kroder hat den neuen Vorsitzenden der Initiativgruppe Gliedmaßenamputierter e.V., Erich Baumüller, sowie den Gründer und heutigen Ehrenvorsitzenden Egid Simon zu einem Austausch empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen persönliche Erfahrungen, die Bedeutung von Selbsthilfe sowie die Unterstützung von Menschen mit Amputation im Alltag.

Egid Simon (l.) und Erich Baumüller (r.) mit Landrat Armin Kroder. Foto: LRA

Der Verein wurde maßgeblich von Egid Simon geprägt, der den Vorsitz über 18 Jahre innehatte und ihn nun an Erich Baumüller übergibt. Die Gruppe aus Rummelsberg zählt inzwischen über 100 Mitglieder. Im Rahmen des Austauschs berichteten Simon und Baumüller auch aus ihrem persönlichen Leben mit Beinprothesen und gaben Einblicke in ihre jeweiligen Erfahrungen im Umgang mit der neuen Lebenssituation.

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit der Initiativgruppe ist das sogenannte „Peer Counseling“. Dabei beraten Menschen mit eigener Amputationserfahrung andere Betroffene auf Augenhöhe und bieten konkrete Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Insgesamt stehen sechs ausgebildete Peer Counselor zur Verfügung, die Betroffene in Krankenhäusern, zu Hause oder am Telefon beraten.

Ziel dieses Angebots ist es, Orientierung zu geben, Mut zu machen und praktische Hilfestellung in der Zeit nach einer Amputation zu leisten. Der persönliche Austausch unter Betroffenen spielt dabei eine besondere Rolle. Mit Landrat Armin Kroder wurde über die Möglichkeit einer regelmäßigen Sprechstunde im Landratsamt diskutiert.

Die Gruppe trifft sich immer freitags zum Stammtisch in Altdorf. Interessierte Betroffene und Angehörige sind jederzeit willkommen. Weitere Informationen gibt es unter www.ig-ampu.de.

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