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Lokale Aktionsgruppe Nürnberger Land reicht Entwicklungsstrategie für neue LEADER-Förderperiode 2023

NÜRNBERGER LAND (lra) – Die Lokale Aktionsgruppe Nürnberger Land (LAG) hat sich um die Teilnahme an der LEADER-Förderperiode 2023-2027 beworben. Ist diese erfolgreich, so können auch in Zukunft lokale Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums finanziell unterstütz werden.

v. l. n. r.: Alena Endres und David Kronenthaler von der LAG Nürnberger Land übergeben ihre Lokale Entwicklungsstrategie an den LEADER-Koordinator Ekkehard Eisenhut; Foto: Dr. Harald Weigand

Das idyllische Ambiente des Neustädter Schlosshofs bildete am 27. Juli den idealen Rahmen für die Zusammenkunft der Vertreter*innen von insgesamt neun Lokalen Aktionsgruppen (LAG). Anlass war die persönliche Übergabe der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) an den mittelfränkischen LEADER-Koordinator Ekkehard Eisenhut vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth-Uffenheim. Mit der LES bewerben sich die Lokalen Aktionsgruppen um die Teilnahme an der neuen LEADER-Förderperiode 2023 – 2027.

Insgesamt bewerben sich 70 bayerische Aktionsgruppen mit ihren frisch erstellten Strategie-Papieren, die sie auf rund 60 Seiten zu Papier bringen mussten. Auch die LAG Nürnberger Land, vertreten durch die bisherige Geschäftsführerin Alena Endres und ihren Nachfolger David Kronenthaler, überreichte ihre LES, die in einem umfangreichen Prozess unter Einbezug der Bürger*innen des Landkreises – u.a. über eine Onlinebefragung und zwei Regionalkonferenzen in Schwarzenbruck und Lauf a.d. Pegnitz – erarbeitet wurde. Die neue LEADER-Förderperiode steht unter dem Thema ‚Resilienz‘, das auch mit Widerstandsfähigkeit bezeichnet werden kann. Vor dem Hintergrund allgemeiner Herausforderungen wie Klimawandel, Sicherung der Daseinsvorsorge oder sozialer Zusammenhalt zeigt die neue LES lokale Handlungsbedarfe und Lösungsansätze für das Nürnberger Land auf.

Nachdem die LEADER-Koordinatoren die Strategien bewertet haben, ist das zuständige Landwirtschaftsministerium am Zug. Ende des Jahres 2022 wird mit einer Entscheidung zu rechnen sein, ob die eingereichte LES den Anforderungen entspricht und das Nürnberger Land sich damit erneut für Fördermittel aus dem europäischen Förderprogramm LEADER qualifiziert. „Es wird spannend“, merkte Eisenhut an und ging dann auf die Probleme ein, die Corona für die Lokalen Aktionsgruppen mit sich brachte. Es galt, neue Formate zu erstellen, um die Bürger*innen, Vereine und weitere lokale Akteur*innen einzubeziehen. Vieles lief auf digitalem Wege. Mit positivem Bescheid werden lokal Aktive aus dem Nürnberger Land die Möglichkeit erhalten, ab Beginn der Förderperiode Projektideen einzureichen, die zur Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raums beitragen.

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