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Anlaufpunkte für den Ernstfall: Versorgungszentren und Feuerwachen in den Gemeinden

Ein Stromausfall kann durch viele denkbare Szenarien ausgelöst werden, beispielsweise durch Brände, Überschwemmungen oder auch starken Schneefall. Fällt in einem größeren Bereich für mehrere Stunden der Strom aus, gibt es zwei Kernherausforderungen: den Schutz und die Versorgung vulnerabler Personengruppen und die Aufrechterhaltung der Kommunikation. Um diese Herausforderungen zu adressieren, können die Gemeinden sogenannte Versorgungszentren einrichten und die Feuerwehren die Wachen besetzen.

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    Laden Sie sich hier die Infobroschüre "Stromausfall" herunter und drucken Sie sie für den Notfall aus (faltbar, sechs Seiten).

    Versorgungszentren

    Ein Versorgungszentrum ist eine Halle oder eine größere Räumlichkeit, die im Idealfall beheizt und über ein Notstromaggregat mit Strom versorgt wird und wo es eine medizinische und psychosoziale Mindestbetreuung gibt – und zwar für Personen, die auf solche Hilfe angewiesen sind, also beispielsweise alte und pflegebedürftige Menschen, Kranke, Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Ein Versorgungszentrum stellt eine Zuflucht für Personen dar, die mit der Situation nicht selbst zurechtkommen. Es hat nicht genug Kapazitäten, um die gesamte Einwohnerschaft aufzunehmen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie für sich selbst und Ihre Angehörigen privat vorsorgen, beispielsweise mit Vorräten – weitere Infos dazu gibt es auf der Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfeund das Versorgungszentrum nicht wegen vermeidbarer Probleme beanspruchen.

    Vor den Versorgungszentren wird es kleine Infostände geben, beispielsweise schwarze Bretter oder Personen, die über den aktuellen Stand der Dinge Auskunft geben können. Sie stehen natürlich allen zur Verfügung, die sich erkundigen möchten. Suchen Sie diese Infostände mit dem Rad oder zu Fuß auf. So sparen Sie Sprit – Tankstellen funktionieren bei einem Stromausfall ja ebenfalls nicht mehr – und der Zugang zum Versorgungszentrum wird nicht mit Autos blockiert.

    Die Versorgungszentren der einzelnen Gemeinden werden aufgebaut, wenn der Stromausfall nach drei Stunden immer noch anhält, und werden dann an folgenden Stellen zu finden sein:

    • Altdorf: Mittelschule Altdorf, Schulstraße 6, 90518 Altdorf
    • Burgthann: Sporthalle Breslauerstraße 2, 90559 Burgthann
    • Engelthal, Henfenfeld, Offenhausen: Bauhof Gewerbepark 11, 91238 Offenhausen
    • Feucht: Schulstandort Feucht, 90537 Feucht
    • Happurg: Feuerwehrhaus Förrenbach, Molsberger Straße 10, 91224 Happurg 
    • Hartenstein, Neuhaus, Velden: Feuerwehrhaus Neuhaus, Am Giedenfels 2, 91284 Neuhaus
    • Hersbruck: GERU-Halle, Happurger Straße 9, 91217 Hersbruck
    • Lauf: Stadtbibliothek, Turnstraße 11, 91207 Lauf
    • Leinburg: Turnhalle Diepersdorf, Diepersdorfer Hauptstraße 38, 91227 Leinburg
    • Neuhaus, Hartenstein, Velden: Feuerwehrhaus Neuhaus, Am Giedenfels 2, 91284 Neuhaus
    • Neunkirchen a. Sand: GS Neunkirchen, Schulstraße 22, 91233 Neunkirchen
    • Ottensoos: Bürgerbegegnungsraum, Dorfplatz 3, 91242 Ottensoos
    • Pommelsbrunn: GS Pommelsbrunn, Am Lichtenstein 1, 91224 Pommelsbrunn
    • Reichenschwand: Evangelisches Gemeindehaus, Kirchstraße 20, 91244 Reichenschwand
    • Röthenbach: Turnhalle der Forstersbergschule, Schulstraße 4, 90552 Röthenbach
    • Rückersdorf, Schwaig: GS Behringersdorf, Schürstabstraße. 6, 90571 Schwaig
    • Schnaittach und Simmelsdorf: MS Schnaittach, Simonshofer Str. 57, 91220 Schnaittach
    • Schwaig, Rückersdorf: GS Behringersdorf, Schürstabstraße. 6, 90571 Schwaig
    • Schwarzenbruck: Albrecht-Frister-Sporthalle, Siedlerstraße 2, 90592 Schwarzenbruck
    • Velden, Neuhaus, Hartenstein: Feuerwehrhaus Neuhaus, Am Giedenfels 2, 91284 Neuhaus
    • Vorra: GS Pommelsbrunn, Am Lichtenstein 1, 91224 Pommelsbrunn

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      Feuerwachen

      Je nachdem, wie groß das Gebiet ist, über das sich der Stromausfall erstreckt, funktionieren auch Telefone und damit die Notrufnummer 112 nicht mehr. Wenn die 112 ausfällt, besetzt die Feuerwehr die Feuerwehrhäuser im betroffenen Gebiet. Wer die Feuerwehr, einen Rettungswagen oder die Polizei braucht, kann sie also über die nächstgelegene Feuerwache alarmieren. Die Einsatzkräfte dort werden nach Möglichkeit selbst helfen oder aber den Notruf weitergeben. Manche Feuerwachen sind sogenannte „Leuchttürme“, was bedeutet, dass sie einige zusätzliche Funktionen erfüllen, beispielsweise die Aufgaben und Einsatzkräfte vor Ort zu koordinieren und das Lagegeschehen der nächsthöheren Ebene des Katastrophenschutzes mitzuteilen, damit diese wiederum adäquat reagieren kann.

      Sowohl bei den Feuerwachen als auch bei den Versorgungszentren ist es sehr, sehr wichtig, dass sie wirklich nur im Ernstfall kontaktiert werden, und man sie ansonsten nicht in ihrer Arbeit behindert oder ihre Kapazitäten blockiert. Es gelten dieselben Regeln wie beim Anruf bei der 112.

      Wenn Sie nicht wissen, wo sich die nächstgelegene Feuerwache befindet, können Sie auf der Website des Kreisfeuerwehrverbandes nachsehen. 

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